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Ein Projekt der

LESEN ist wichtig - Buch Tipps zum Thema Inklusion

03. Jun 2020

Hier finden Sie Tipps für Bücher. Bücher für Kinder. Und Bücher für Erwachsene. Bücher zum Vorlesen oder zum selber Lesen.

Lesen hilft, damit alle die gleichen Chancen haben.
Lesen fördert die geistigen Fähigkeiten von Menschen.
Lesen ist wichtig für Kinder und Erwachsene.

Daher haben wir hier für Sie Buch-Tipps:

Kinderbuch-Tipps:

Buch Cover Alle behindert

Alle behindert!

25 spannende und bekannte Beinträchtigungen in Wort und Bild

Dieses Buch macht Schluss mit dem verschwiemelten Einteilen in „Eingeschränkt“ hier und „Normal“ dort.
Es geht um uns alle: Anna hat das Downsyndrom, Mareike ist hochbegabt.
Julien ist der größte Angeber im weiten Erdenrund, Max ist Spastiker.
Und während Sofie mit dem Rolli zur Eisdiele saust, gönnt Vanessa sich nur einen Gurkenstick, denn sie ist vom Schönheitswahn getrieben.
25 bekannte Beeinträchtigungen inklusive Ihrer eigenen können Sie hier näher kennenlernen.
Wer dabei keine Miene verzieht, ist lachbehindert!
Mehr erfahren Sie unter:


Buch Cover Die bunte Bande

Die bunte Bande

Eine Kinderbuch-Reihe für Kinder von 6 bis 10 Jahre

Mit der Kinderbuchreihe Die Bunte Bande lernen Kinder die vielseitigen Aspekte rund um die Themen Vielfalt und Inklusion kennen. Ausgehend von den Werten Toleranz, Freundschaft und Zusammenhalt bieten die Geschichten der Bunten Bande die Möglichkeit, sich kindgerecht mit gesellschaftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen. Die für Grundschulkinder konzipierten Bücher trainieren sowohl Textverständnis als auch Aussprache. Die Geschichten sind unabhängig voneinander. Die Geschichten können selbstständig erarbeitet, aber natürlich auch vorgelesen werden.

Hier erhalten Sie die Bücher als PDF oder Hörbuch:

Buch-Tipps für Erwachsene:

Buch Cover Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde

Bestseller in einfacher Sprache

Ziemlich beste Freunde ist die wahre Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo.

Philippe ist reich und erfolgreich. Eines Tages verändert ein Unfall sein Leben – für immer. Nun ist er gelähmt, im Rollstuhl, hilflos. Philippe möchte am liebsten nicht mehr leben.
Abdel hat nichts. Er wohnt im schlechtesten Viertel der Stadt. Ohne Job und ohne Zukunft.
Philippe braucht einen Pfleger, der ihm Tag und Nacht helfen kann. Und Abdel kann ein wenig Geld gut gebrauchen. Zwischen den beiden entsteht eine ganz besondere Freundschaft.

Hier können Sie das Buch bestellen:


Buch Cover Denise Linke

Nicht normal, aber das richtig gut

Mein wunderbares Leben mit Autismus und ADHS

Schwer zu sagen, wie viele der kuriosen und komischen Dinge, die ihr im Alltag widerfahren, im Zusammenhang mit ihrer Diagnose stehen - vermutlich viele. Warum Menschen auf sie anders reagieren, kann sich die Studentin und Journalistin erst erklären, als bei der damals 22-Jährigen Asperger diagnostiziert wird. Das Enttäuschendste: Sie kann keinen einzigen Rainman-Trick. Das Schönste: Fast alles andere. Außer den Vorurteilen, gegen die sie angeht.
In ihrem Buch erzählt sie, wie es ist, sensorisch hochempfindlich durch die Welt zu gehen, und was es bedeutet, Freundschaften zu führen und zu lieben, wenn soziale Interaktionen wie Händeschütteln und das Halten von Blickkontakt Anstrengung kosten. Ihr Leben erscheint darin so reich, intensiv und vielschichtig, dass der Normalo zuweilen neidisch wird. Und begreift, warum sie sich ihre "Ticks" nicht einfach wegtherapieren lassen will. Und dass es gut ist, wenn manche Menschen anders sind.

Hier gibt es eine Leseprobe und Sie können das Buch bestellen:


Buch Cover Der Junge, der zu viel fühlte

Der Junge, der zu viel fühlte

Wie ein Hirnforscher und sein Sohn unser Bild von Autisten für immer verändern

Als Henry Markram ein autistisches Kind bekam, zählte er zu den berühmtesten Hirnforschern der Welt. Er arbeitete am Weizmann-Institut und am Max-Planck-Institut, gewann zahlreiche Forschungspreise und hielt Vorträge auf der ganzen Welt. Seine Methode, die misst, wie Zellen sich vernetzen, wurde internationaler Standard. Doch dann kam Kai. Und Fragen und Sorgen lagen auf einmal im Kinderzimmer, zwischen Teddybär und Mondlampe. Markrams geachtete Aufsätze vermochten seinem Sohn weniger zu helfen als das Liederbuch, aus dem er ihm abends vorsang. Und so stürzte sich der Hirnforscher auf die Frage, was Autismus wirklich ist. Nach Jahren gelang ihm der Durchbruch. Und seine Antworten stellten alles auf den Kopf, was man über Autismus zu wissen glaubte.

Autisten fehle es an Empathie, sie hätten kaum Gefühle, hieß es in Expertenkreisen. Nach jahrelanger Beschäftigung mit der Störung seines Sohnes ist Markram vom Gegenteil überzeugt: Kai fühlt nicht zu wenig, er fühlt zu viel. Seine Sinne, sein Hören, Fühlen und Sehen sind zu fein für diese Welt. Er muss sich zurückziehen, um sich vor dem Übermaß an Eindrücken zu schützen. Eine Theorie, die immer mehr Anhänger findet. Über Monate hinweg hat Journalist Lorenz Wagner die Familie Markram begleitet und erzählt in »Der Junge, der zu viel fühlte« eine berührende Vater-Sohn-Geschichte. Zugleich taucht er ein in die Forschung des Vaters und vermittelt anschaulich dessen bahnbrechende Erkenntnisse über Autismus und bisher unbekannte Seiten des menschlichen Gehirns. Ein faszinierendes Buch, das uns Autisten mit völlig anderen Augen sehen lässt.

Hier können Sie das Buch bestellen:


Buch Cover Am liebsten bin ich Hamlet

Am liebsten bin ich Hamlet

Mit dem Down-Syndrom mitten im Leben

'Ich bin ein sogenannter Behinderter. Ich möchte mit meinem Buch allen Lesern zeigen, dass man mit uns genauso umgehen kann, wie mit allen anderen Menschen auch.'
Sebastian Urbanski schreibt über sein Leben, seine Kindheit in der ehemaligen DDR, seine Jugend im Westen und seine schauspielerische Karriere. Der 36-Jährige hat eine ganz eigene erfrischende Sicht auf die Welt und seine Mitmenschen: einfühlsam, unterhaltsam und anregend zugleich.
'Pablo Pineda ist mein großes Vorbild. Einmal fragte mich ein Journalist, was den spanischen Schauspieler mit Hochschulabschluss und mich verbindet. Ich antwortete ihm: 'Der ist fast so wie ich. Er hat seinen eigenen Kopf. Wie ich. Er steckt sich hohe Ziele. Das mache ich auch. Und er hat das Downsyndrom.''

Hier können Sie das Buch bestellen:


Buch Cover Außergewöhnlich

Außergewöhnlich

Glück kommt oftmals überraschend

Down-Syndrom, Trisomie 21 - das 21. Chromosom ist dreifach vorhanden: eine Diagnose, die werdende oder auch frisch gebackene Eltern in ihren Grundfesten erschüttert. Und alle Planungen komplett über den Haufen wirft. Wie geht es weiter?
Die Mütter, die Conny Wenk in diesem Buch vorstellt, haben sich diese Frage gestellt. Und dann selber erfahren, dass ein Extra-Chromosom ihr Leben auch bereichert und ihre Kinder für sie außergewöhnlich macht. Denn ein Chromosom mehr kann auch ein Mehr an Lebensfreude, Liebe und Glück bedeuten.
Es ist normal, verschieden zu sein. Und außergewöhnliche Menschen bereichern unser Leben. Auch wenn vieles anders ist, als wir uns das vielleicht vorgestellt haben.

Hier können Sie in dem Buch blättern oder es bestellen: